Smileforever, München
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Design für ein perfektes Lächeln - Ein Besuch bei dem Ästhetikspezialisten Dr. Desmyttère

Journal München:
In Ihrer Zahnarztpraxis fühlt man sich tatsächlich wohl und entspannt. Wie kamen Sie auf die Idee, Ihre Praxis so ungewöhnlich einzurichten?

Dr. Desmyttère:
Wir wissen ja alle, dass die Wahrnehmung der Patienten in einer Zahnarztpraxis nicht ganz angstfrei und von unangenehmen Gefühlen begleitet ist. Auch wer zum Arzt geht, möchte sich wohl fühlen und eine angenehme Atmosphäre hilft dabei sehr.  
   
Journal München:
Auf Ihrer Website sprechen Sie von neuer Zahnmedizin. Was verstehen Sie darunter?

Dr. Desmyttère:
Die neue Zahnmedizin hat immer ein optimales ästhetisches Ergebnis zum Ziel, egal ob es  sich um die Behandlung einer Parodontitis, einer Versorgung mit Implantaten oder um Veneers handelt. Denn die Patienten wollen heute mehr als nur eine gute medizinische Lösung. Mit ein bisschen Reparatur gibt sich  heute  niemand mehr zufrieden.

Journal München:
Sie behaupten, die Zahnmedizin sei einfacher geworden. Was muss man sich darunter vorstellen?  

Dr. Desmyttère:
Nehmen wir beispielsweise die Klebeverfahren zur Versorgung der Zähne mit Vollkeramikrestaurationen, wie Veneers, Inlays und Onlays. Diese wurden durch neue Materialien erheblich verkürzt. Oder die Versorgung mit Implantaten, die sofort belastet werden können. Dadurch kann der Patient, der zuvor eine abnehmbare Prothese tragen musste oder eine Zahnlücke hatte, sozusagen mit eigenen festen Zähnen nachhause gehen. Mikrochirurgische Methoden zur Abdeckung freiliegender Zahnhälse sind heute für den Patienten erheblich angenehmer als früher und dauern nicht mehr so lange. Diese Methoden sind alle verfeinert und verbessert worden, aber erfordern ein hohes Maß an Fingerfertigkeit und Kenntnisse des Zahnarztes.

Journal München:
Auf Ihrer Website habe ich das erste Mal etwas von "biologischer Breite" gelesen? Was ist das?

Dr. Desmyttère:

Die biologische Breite ist ein natürlicher Schutzring, den das Zahnfleisch um den Zahnhals bildet, um das Parodontium, also den Zahnhalteapparat, zu schützen. Wenn dieser sehr sensible Schutzring erkrankt, entstehen Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis, eine Erkrankung die zum Abbau des Kieferknochens führt. Parodontitis ist in der Bevölkerung weit verbreitet und führt unbehandelt zum Zahnverlust. Deshalb sollte dieser Schutzring nie durch Inlayränder, Kronenränder oder andere zahnmedizinische Maßnahmen zerstört werden. Wenn dies aufgrund schwieriger Umstände notwendig werden sollte, muss dieser Schutzring unbedingt wieder hergestellt werden.

Journal München:

Welchen Stellenwert haben gesunde und schöne Zähne in unserer Gesellschaft?

Dr. Desmyttère:

Schöne und gesunde Zähne wirken auf den Betrachter sympathisch, machen einen gepflegten Eindruck und haben auch viel mit dem eigenen Selbstwertgefühl zu tun. Kurz gesagt, wer schöne Zähne hat, hat mehr vom Leben.

Journal München:
Herr Dr. Desmyttère, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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