Dr. Desmyttère ist seit 20 Jahren Zahnarzt, hat viele Jahre in Kapstadt praktiziert und betreibt seit 1988 eine erfolgreiche Privatpraxis. Er gehört zu den profiliertesten Zahnärzten der Landeshauptstadt im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin, Implantologie und Parodontologie. Seine Ausbildung hat er in Erlangen, Boston, Los Angeles und Kapstadt absolviert.
Top Magazin:Sie sind ein bekannter Münchner Spezialist auf
dem Gebiet der ästhetischen Zahnmedizin. Welche Bedeutung hat die
ästhetische Zahnmedizin?
Dr. Desmyttère:In einer
kürzlich durchgeführten Studie gaben über 80 Prozent der Befragten an,
dass ihnen die Ästhetik der Zähne sehr wichtig ist. Die Menschen
wünschen sich also nicht nur gesunde und funktionierende Zähne, sondern
vor allem auch schöne Zähne.
Top Magazin:Ist das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf ihre Zähne also gewachsen?
Dr. Desmyttère:Absolut.
Die überwiegende Mehrheit der Patienten erwartet heute ein
Behandlungskonzept das die ästhetischen Belange berücksichtigen und
umsetzen kann. Wenn ein Patient auf seine schönen neuen Kronen oder
Veneers angesprochen wird, haben alle Beteiligten schon verloren. Das
Ziel einer umfassenden, ästhetisch richtigen Zahnmedizin ist die
natürliche und echt wirkende Wiederherstellung der Zähne und der
dazugehörigen Strukturen, wie Kieferknochen und Zahnfleisch.
Top Magazin:Was muss man sich unter der Rot-Weiß Ästhetik vorstellen?
Dr. Desmyttère:Die
Oberkieferfrontzähne zum Beispiel sind der sensibelste Bereich für alle
Menschen, wenn es um die Ästhetik der Zähne geht. Vor allem beim Lachen
und beim Sprechen werden diese Zähne am stärksten entblößt. Das
Zusammenspiel der Zahnform und Zahnfarbe in Verbindung mit einem
lückenlosen girlandenförmigen Verlauf des Zahnfleisches ergibt die
Rot-Weiße Ästhetik.
Top Magazin:Was versteht man unter der sogenannten Lachlinie?
Dr. Desmyttère:Wenn
der Verlauf der Oberkieferfrontzähne dem Verlauf der Unterlippe folgt,
was ästhetisch sehr gut aussieht, dann spricht man von der positiven
Lachlinie. Eine negative Lachlinie wirkt dagegen ästhetisch nicht gut.
Top Magazin:Viele Menschen haben schon Zähne verloren, haben große Lücken, oder sogar eine Prothese. Wie können Sie diesen Menschen helfen?
Dr. Desmyttère:Herausnehmbarer
Zahnersatz ist für die meisten Menschen ein Alptraum. Abnehmbare
Prothesen gehören bis auf Ausnahmen der Vergangenheit an. Hier setzen
wir neue Konzepte konsequent um. Unter Berücksichtigung der
Kieferkammverhältnisse und des Zahnfleischtyps werden entsprechende
plastischchirurgische Maßnahmen durchgeführt, um perfekte ästhetische
Ergebnisse zu bekommen. Durch eine schonende, extrem zeitsparende
Vorgehensweise können schmerzfrei eingebrachte Implantate in einer
Behandlungssitzung mit Interimskronen versorgt werden. Der Patient kann
danach sozusagen mit eigenen neuen Zähnen nach Hause gehen. Im
Allgemeinen kann dann nach drei Monaten die Behandlung mit der
definitiven Versorgung abgeschlossen werden.
Top Magazin:Also ist eine ästhetische Zahnmedizin auch bei der Versorgung mit Implantaten möglich?
Dr. Desmyttère:Zweifellos.
Gerade bei der Versorgung mit Implantaten sind enorme Fortschritte im
Bereich der Ästhetik gemacht worden, die wir konsequent in unserer
Praxis umsetzen.
Top Magazin:Herr Dr. Desmyttère, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
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