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Die Ästhetische Zahnmedizin - Design für ein perfektes Lächeln

Top Magazin befragte zu dem Thema "Ästhetische Zahnmedizin" den bekannten Münchner Zahnarzt und Ästhetikspezialisten Dr. Martin Desmyttère.

Top Magazin:
Dr. Desmyttère, Sie sind seit 20 Jahren Zahnarzt, haben viele Jahre in Kapstadt praktiziert und betreiben seit 1988 eine erfolgreiche Privatpraxis mit dem Schwerpunkt Ästhetische Zahnmedizin in der Leopoldstraße in München. Was darf man sich unter Ästhetische Zahnmedizin vorstellen? Ist das nur etwas für eitle Menschen?

Dr. Desmyttère:

Nein, sicher nicht. Bei der Ästhetischen Zahnmedizin geht es nicht um oberflächliche Verschönerungen, sondern um hohe zahnmedizinsche und zahntechnische Qualität.

Top Magazin:

Aber die Patienten kommen doch mit dem Wunsch nach schönen, perfekten Zähnen zu Ihnen?

Dr. Desmyttère:

Die Patienten kommen zu uns, wenn sie Probleme egal welcher Art mit ihren Zähnen haben. Sie wollen das Gefühl der natürlichen Sicherheit zurück. Sie wollen ungezwungen reden, lachen und genussvoll essen, ohne dass es unangenehm oder peinlich ist oder gar schmerzt. Die Patienten wollen dauerhaft gesunde und schöne Zähne, die ihnen Wohlbefinden und Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen geben.

Top Magazin:
Wo liegt für den Patienten der Vorteil, wenn er einen Spezialisten für Ästhetische Zahnmedizin aufsucht?

Dr. Desmyttère:
Die Patienten werden sich dem Wert ihrer Gesundheit und damit auch ihrer Zähne immer bewusster. Sie fordern von uns Zähnärzten mehr als nur Gebissschäden ausreichend und wirtschaftlich zu behandeln. Sie verlangen zu Recht hochwertige ästhetische und biologisch verträgliche Lösungen. Um diesem hohen Anspruch gerecht werden zu können, ist hohe Fachkompetenz, ausgeprägtes ästhetisches Grundempfinden und künstlerisches Geschick, vor allem aber viel Erfahrung, Austausch mit Fachkollegen und vor allen Dingen ständige Fortbildung erforderlich.

Top Magazin:

Folgt die ästhetische Zahnmedizin also einem eigenen Konzept?

Dr. Desmyttère:

Ja. Die Ästhetische Zahnheilkunde ist eine maximal hochwertige Zahnmedizin, bei der ästhetische Gesichtspunkte als Bestandteil des Gesamtkonzepts berücksichtigt werden. In erster Linie ist es wichtig, die Zähne und den Mundbereich medizinisch zu sanieren. Dock Dank der stetigen Weiterentwicklung in der zahnmedizin, neuer Technologien und Dentalmaterialien, ist es dem Ästhetikspezialisten möglich, die Natur nahezu perfekt wiederherzustellen und dem Patienten auf höchstem Niveau zu helfen.

Top Magazin:

Was sind das für neue Entwicklungen in der Zahnmedizin?

Dr. Desmyttère:
Beispiel: Implantologie. Gerade hier sind große Fortschritte gemacht worden. Früher dauerte eine Behandlung mit Implantation viele Monate, zum Teil sogar Jahre. Das seit wenigen Jahren zur Verfügung stehende Verfahren der Sofortimplantation mit Sofortbelastung ist für sehr viele Patienten ein Segen. Neue Augmentationsverfahren, also der Wiederaufbau des Kieferknochen, wenn z.B. eine starke Paradontitis mit führenden Zahnverlust vorliegt, führen ebenfalls zu erheblich angenehmeren und kürzeren Behandlungen.

Top Magazin:
Wie muss man sich die Behandlung mit Sofortimplantaten vorstellen?

Dr. Desmyttère:

Durch eine schonende extrem zeitsparende Vorgehensweise können die schmerzfrei eingebrachten Implantate sofort mit Interimskonen, also mit zahnfarbenen ästhetisch perfekten Übergangskronen, versorgt werden, so dass der Patient direkt nach der Behandlung sozusagen mit eigenen neuen Zähnen nach Hause gehen kann. Im Allgemeinen kann dann nach 3 Monaten die Behandlung mit einer definitiven Vollkeramikkrone agbeschlossen werden.

Top Magazin:
Auf Ihrer sehr informativen Website www.smileforever.de sprechen Sie von der "Neuen Zahmedizin".

Dr. Desmyttère:
Das klingt natürlich wie ein typischer Werbeslogan. Doch wegen den enormen Fortschritten, die in den letzen Jahren in allen Disziplinen der Zahnmedizin gemacht wurden, kann man in der Tag von einer "Neuen Zahnmedizin" sprechen. Vor allem die Vorgehensweise zur Wiederherstellung der roten Ästhetik sind sensationell.

Top Magazin:

Rote Ästhetik? Können Sie das näher erleutern?

Dr. Desmyttère:

Im Allgemeinen hört, spricht oder liest man im Zusammenhang mit ästhetischer Zahnmedizin bedauerlicherweise immer nur von Keramikveneers oder sogar nur von Bleaching. Doch die Grundlage für eine gute Zahnmedizin ist eine gesunde Gingiva. Ohne ein gesundes Zahnfleisch, das fest und girlandenförmig um den Zahn herum liegt und mit siener Papille die Zwischenräume zwischen den Zähnen ausfüllt ist eine ästhetische Zahnmedizin nicht erfolgreich. Hier schöpft die ästhetische Zahnmedizin auch Erkenntnisse aus der plastischen Chriurgie.

Top Magazin:
Können Sie uns ein paar Erlebnisse aus Ihrem Praxisalltag erzählen?

Dr. Desmyttère:
Ein siebenjähriges Mädchen kam vor einigen Tagen todunglücklich in unsere Praxis. Ein kranker Milchzahn war in einer anderen Praxis mit einer Stahlkrone versorgt worden. Sie weinte fürchterliche und wollte ihren Mund vor ihren Spielkameraden nicht mehr aufmachen, weil sie Angst hatte ausgelacht zu werden. Dieses Kind hat ein sehr natürliches Empfinden für Ästhetik. Wir konnten ihr mit einer zahnfarbenen Krone helfen. Als sie sich dann im Spiegel betrachtete strahlte sie uns an, als wäre nach einer langen Nacht die Sonne aufgegangen. Dieses unbefangene, strahlende Lachen ist ein Geschenk und durch nichts zu ersetzen. Eine attraktive 60-jährige Witwe kam zu uns, weil sie vier Frontzahnkronen erneueren lassen wollte, die 20 Jahre alt waren. Sie sprach mit leicht herunter gezogener Oberlippe und nahm die Hand vor den Mund, wenn sie lachte. Diese Verhaltensweise hatte sie sich angewöhnt, weil die Kronen dunkle Metallränder hatten und das Zahnfleisch stark angeschwollen war. Nach der Behandlung konnte sie wieder ungewzungen Lachen und fand einen neuen Lebenspartner. Der Wunsch nach natürlichen, gesundem Aussehen ist also ein völlig natürliches Bedürfnis das sich durch alle Altersgruppen zieht.

Top Magazin:
Herr Dr. Desmyttère, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

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